Hyperbaustelle

Die Utopie des Schlafes

Dienstag, 23. Februar 2016 von urb

Schlafen als Gegenmittel gegen die Beschleunigung unserer Lebens? Ja, auch gegen die dauernde Inanspruchnahme durch von außen aufgetürmte Informationen und Kommunikationsanreize. Und was noch wichtiger ist: Träumen und Tagträumen, damit wir zwischendurch auch mal einen eigenen Gedanken fassen können.

Alle noch wach? Foto: Zoonar via tagesanzeiger.ch

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Digitales Naturerleben

Donnerstag, 26. Februar 2015 von urb

Die beliebtesten und angesagtesten Beiträge auf Google+, Minimum 200-mal geplusst, sind erstaunlicherweise Naturfotografien. Und das jeden Tag. Wie kommt dieses Phänomen zustande? Warum bewerten die User ausgerechnet in digitalen und technikaffinen Medien die entspannende und künstlerische Naturfotografie so hoch? Ein letztes Zucken der Naturverbundenheit? Ein kontemplativer Ausgleich inmitten aller Beschleunigung? Oder gibt es das Erhabene nicht nur in der Natur, sondern auch im Internet?

Nationalpark Unteres Odertal, Foto von Dirk Nowak, Quelle Google+

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Unternehmen im Dialog

Montag, 04. November 2013 von urb

Über soziale Netzwerke machen sich Unternehmen gemein mit ihren Kunden. Gespräche auf Augenhöhe, Geschichten im Dunstkreis ihrer Produkte, Aktivierung der braven Mitmachmentalität. So sucht Die Bahn den Dialog mit ihren über Verspätungen verärgerten Kunden , Audi verhandelt über die Mobilität von morgen in einer eigens dafür geschaffenen Community und Carl Zeiss unterhält die Besucher mit visuellen Rätseln, an denen nicht zufällig die eigenen optischen Technologien beteiligt sind. Alles im Grunde positiv! Aber sind Geschäftsbeziehungen nicht immer von Hintergedanken geprägt?

Dialog

Dialog mit Schnittmengen?

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Sündenbock und Personenkult

Freitag, 18. Oktober 2013 von urb

Seit Wulf aus dem Amt gejagt wurde, können wir uns entspannt zurücklehnen und müssen uns nicht mehr mit dem System beschäftigen. Wir genießen die Aufführung des neuen Helden. Aber nichts hat sich verändert und nichts ist in Ordnung. Der Personenkult bildet die Oberfläche unserer Gesellschaft. Die sieben Achtel des Eisbergs darunter bleiben davon unberührt. Nur die Wasserlinie kräuselt sich.

The Scapegoat von William Holman Hunt

The Scapegoat von William Holman Hunt

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Rifkin kollaboriert mit Europa

Donnerstag, 16. Februar 2012 von urb

Jeremy Rifkin setzt seine Parteinahme für Europa fort und ruft die dritte industrielle Revolution aus. Sein Buch über die  Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter beschwört die Chancen, die aus dem Geist der Kollaboration heraus entstehen könnten. Eine neue Form der Humanität sieht er vor allem in Europa im Entstehen begriffen, aus dem Zusammendenken von Internet-Vernetzung und Green Energy.

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Marx hätte besser nicht Recht …

Dienstag, 07. Februar 2012 von urb

Vor einiger Zeit besuchte ich eine Veranstaltung, auf der Fritz Reheis sein Buch “Wo Marx Recht hat” vorstellte. Anhand von 12 Thesen zeigte er, welche ökonomischen Entwicklungen Marx antizipiert hatte. Diese Thesen über Marx bzw. von Marx schieben den Vorhang unseres Verblendungszusammenhangs einen Augenblick beiseite. Es wird deutlich, wie fremd die Welt, in der wir leben, eigentlich ist.

Marx was right; Flickr-Fotostream von "the justified sinner"

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Working poor

Dienstag, 24. Januar 2012 von urb

Die Welt hält sich bei 6,0 Prozent Arbeitslosigkeit, in Europa steigt sie deutlich an. 2010 waren 45 Millionen Menschen in Europa ohne Job. Nur Deutschland und Österreich widersetzen sich dem Trend und bilden eine Insel der glückseligen Highend-Billigjobber. Schließlich gab es seit Einführung des Euros kaum mehr seriöse Lohn-/Gehaltserhöhungen. Unsere Arbeitskraft hat sich im Wert halbiert, auch wenn viele von uns mehr arbeiten als je zuvor.

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Brüderle, komm Punkt Punkt Punkt

Dienstag, 22. November 2011 von urb

Die FDP treibt im eigenen blinden Fleck. Frühkindliches scheint immer wieder in ihr hochzukochen. Umso weniger überrascht die Identifikation Brüderles mit Winnetou: Auch Karl Mays Schriften sind Ausgeburten einer verdrängten, scheinbar jugendfreien Sexualphantasie und billig konstruierter Sozialromantik.

Winnetou und Old Shatterhand - das Traumpaar der 60er-Jahre.

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Feierabendparallelwelt Fußball

Donnerstag, 10. November 2011 von urb

Niemand behauptet, dass Fernsehen der Information dient. Aber muss man gleich Feierabend-Parallelwelten aufbauen, die aus der Restwelt herausgestanzt werden? So empörte sich Wolff-Christoph Fuss, Kommentator des Championsleaguespiels Piräus gegen Dortmund, über die sozialen Umstände in Griechenland, die einen vielversprechenden Fußballabend verhagelten.

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Wie viel Meinung kann ich mir leisten?

Samstag, 05. November 2011 von urb

Das ist keine politische Frage. Keine psychologische. Sondern eine Kapazitätsfrage. Über Dinge nachzudenken, kann sehr anstrengend sein, wenn man aus verschiedenen Gründen täglich gefordert ist. Durch Arbeiten. Verwalten. Erziehen. Betreuen. Bewegen. Erholen. Kommunizieren. Konsumieren. Wo bleibt dabei das Bloggen?

Marodes Telefon in Griechenland

Steht der Kanal? Moderne Kommunikationsmittel haben ihre Tücken. Foto: urb

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Über den Winter gekommen?

Dienstag, 05. April 2011 von urb

Wie sind Sie über den Winter gekommen? Wo doch Naturereignisse wie Guttenberge und Westerwellen auf der Strecke geblieben sind! Auf der Hyperbaustelle konnte man merken, dass viele Leute statt im Winterschlaf zu erstarren mit Leidenschaft über alternative Gesellschaftsentwürfe nachdenken. Meinen Dank nochmals an Susanne Wiest, Horst Müller, Ernolf, Thorsten, Bibi, Kathrin, Abu Selma, Paul, vip, the Mule, Gloria, Constanze Kurz, die Blogosphäre, die KTG beerdigt hat, und allen Wählern, die die FDP nicht gewählt haben.

Kartoffelsalat - Bakteriennährboden und Sinnbild für die FDP

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Lebensinhalt Auto

Mittwoch, 30. März 2011 von urb

Eine Werbung vom Münchner Merkur höre ich fast jeden Morgen im Radio. Sie behandelt die wirklich wichtigen Stationen im Leben eines Bundesbürgers: der erste Kuss, das erste Auto, das zweite Auto, das dritte Auto, nach weiterer Werbung das vierte und fünfte … Ich kann diese bescheuerten “Marketingfahrlässigkeiten” einfach nicht mehr hören!

Das Auto sollte als Statussymbol längst ausgedient haben - die IAA beweist alljährlich das Gegenteil.

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