Hyperbaustelle

Nachhaltiger Juli

Montag, 02. August 2010 von urb

»Baut kleine geile Firmen auf« – oder um die Aufforderung Funny van Dannens zu präzisieren: den Großen Konkurrenz mit Businessmodellen machen, die Verantwortung für natürliche Ressourcen und sozialen Zusammenhalt tragen und nicht ausschließlich monetäre Ziele verfolgen. Wie das mit Regenwäldern,  Suchmaschinen und Arbeitsplätzen zusammenhängt, war vergangenes Monat Thema auf der Hyperbaustelle.

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Juni-Passion

Sonntag, 04. Juli 2010 von urb

Während die Welt nach Südafrika schaut und großzügig über die Bannmeilen und Geschäftemachereien der Fifa hinwegsieht, sickert das Sparpaket der schwarz-gelben Koalition langsam in die Duldsamkeit der Deutschen. Als Gegengewicht wurde auf der Hyperbaustelle der französische Philosoph Alain Badiou vorgestellt, der sich von einer Passion, Erkenntnisse in die Realität umzusetzen, leiten lässt. Eine antikommerzielle Einstellung beseelt auch den Jazzmusiker Steve Coleman, der seine Alben kostenlos zum Download anbietet.

Torjubel

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Erneut im Mai

Montag, 31. Mai 2010 von urb

Im Mittelpunkt des Baustellenmais stand neben der Landtagswahl in NRW das Buch des Visionärs Jeremy Rifkin über die Möglichkeit einer empathischen Zivilisation, dessen Lektüre ich wärmstens empfehle. Warum Netzkultur zerstreuend, inzestuös und utopisch zugleich ist, hat mich auch im vergangenen Fliedermonat beschäftigt, ebenso die Poesie der Statistik und die moralische Anstalt des Kabaretts, diesmal am Beispiel Hagen Rethers. Nov fürchtete die entfesselten Riesen der nicht regenerativen Energiegewinnung und die postchristliche Exkommunikation.

Flieder

Foto: Nina

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Baustellenerwachen

Mittwoch, 05. Mai 2010 von urb

Die Baustelle ist nicht etwa der Frühjahrsmüdigkeit zum Opfer gefallen, nein, viel beschäftigt musste sie etwas zurückstecken,  meldet sich aber hiermit zurück. Ich möchte an das Gespräch mit Jan Süselbeck über Literatur und Kritik erinnern und für eine littérature engagée eintreten, die auch in Zeiten der Wirtschaftskrise die richtigen Kurs kennt.

Die Baustelle erwacht. Foto: urb

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Februar-Kehraus

Sonntag, 28. Februar 2010 von urb

Scheiden tut weh – statt des Winters hätte die Hyperbaustelle in der verückten Jahreszeit gerne die FDP samt ihres Steuersünderklientels hinausgekehrt. Die karnevalesken Einlassungen sollten dabei keineswegs systemstabilisiernd wirken, sondern als durchaus gesellschaftsverändernd verstanden werden. So sorgte der Maskenbruch des Kabarettisten Christian Springer alias Fonsi erst am Aschermittwoch für Furore. Das hatte utopischen Drive: »Ich habe keine Lust mehr, Herr Westerwelle, über Sie Späße zu machen …«

Fonsi beim Aschermittwoch der Kabarettisten 2010

Das Beste am Karneval: Aschermittwoch und Maskenbruch: Christian Springer am Aschermittwoch der Kabarettisten 2010.

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So viel Anfang im Januar

Dienstag, 02. Februar 2010 von urb

Der Januar war kalt, aber voller erwärmender Themen und neuer Kontakte: Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Utopie totalitär ist oder warum sie in der so genannten “freien westlichen Welt” gerne mit Faschismus gleichgesetzt wird. Gefährlich erscheint mir die Rolle der Neurobiologie als neue Leitwissenschaft, sofern sie sich darin gefällt, alles ohnehin Gültige nur zu bestätigen. Und ein weiteres Beispiel dafür, dass das Internet keine von weltfremden Freaks bewohnte Parallelwelt ist, lieferte das Gespräch über das Charity-Portal 2aid.org.

Holzscheide

So kommt eins zum anderen ...; Foto: urb

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Blogrolle online

Dienstag, 05. Januar 2010 von urb

Die Blogrolle der Hyperbaustelle ist zum neuen Jahr online gegangen. Wir haben eine gute Mischung aus Magazinen, Blogs und sonstigen Netz-Dependancen hineingefüllt. Utopie steht natürlich im Zentrum, aber auch zukunftsweisende Web- und Medienkultur sind wichtige Aspekte.

Blogrolle

Hier geht’s zur Blogrolle

Dezember-Bilanz?

Sonntag, 03. Januar 2010 von urb

Im Dezember dämmerte die Hyperbaustelle etwas vor sich hin, obwohl es an Ideen nicht mangelte. Aber mit Gelassenheit erwartet man den Morgen, wie die Generation StefanSusanne bewiesen hat. Tagebucheinträge aus dem 22. Jahrhundert spielten mit möglichen Entwicklungen des Netzes. Dass man die Wege in die Zukunft nicht kennen, sondern finden muss, ist eine »kluge« Variante der konkreten Utopie.

Zukunft ist Dämmerung nach vorn (Ernst Bloch); Foto: urb

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Der kritische November

Sonntag, 29. November 2009 von urb

Der November stand eher im Zeichen der Kritik, in der sich Utopie quasi ex negativo zeigt. Das Positive daran? Dass es diese Formen der Kritik – wie die Raul Zeliks – überhaupt gibt, ob sie nun artistisch oder faktengestählt ausfallen. Und wenn Kritik auch in Handlungen mündet, wie derzeit bei den Bildungsstreiks an unseren Hochschulen, gibt das genügend Anlass zur Hoffnung.

Utopie ist notwendig, weil einer Milliarde Menschen selbst Nahrung und Trinkwasser fehlen.

Utopie ist notwendig, weil einer Milliarde Menschen selbst Nahrung und Trinkwasser fehlen.

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Voting: Wer ist der Captain deines Raumschiffs?

Sonntag, 22. November 2009 von urb

O Captain, mein Captain! Wem sollten wir uns anvertrauen, wird die Erde gesprengt und wir bewegen uns per Raumschiff in die Tiefen des Alls, unterwegs zu neuen Welten? Kommt nur Jean-Luc Picard in Frage? Macht mit bei dieser kleinen Umfrage.

Falls keine Frau oder kein Mann eures Vertrauens an Bord ist, gebt unter “Other” euren Vorschlag ein. Klickt auf “View Results, um euch die Ergebnisse anzusehen. Ich werde versuchen, eure Vorschläge zu integrieren und gebe zwischendurch die Ergebnisse in den monatlichen Reviews bekannt.

Utopie im Oktober

Sonntag, 01. November 2009 von urb

Der Rückblick auf den ersten Monat der Hyperbaustelle fällt themengemäß positiv aus. Ich freue mich über viele Abonnenten, Seitenzugriffe und Anregungen. Diese monatlich wiederkehrende Serie wird durch Utopie-Highlights aus dem Netz abgerundet: Das Gesprächsbuch „Vermessung der Utopie“ von Zelik und Altvater nimmt dabei einen besonderen Rang ein.

Machen statt jammern ist utopisch - E-Card von Utopia.de, der Internet-Plattform für strategischen Konsum

Machen statt jammern ist utopisch - E-Card von Utopia.de, der Internet-Plattform für strategischen Konsum

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