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	<title>Kommentare zu: 2110 &#8211; Cybermoral mit Pfiff</title>
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		<title>Von: Hyperbaustelle &#187; Nachhaltiger Juli &#124; Utopie-Blog</title>
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		<dc:creator>Hyperbaustelle &#187; Nachhaltiger Juli &#124; Utopie-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:30:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Cybermoral mit Pfiff gibt Fragen zu den Schiedsplattformen im Internet auf. Was bringt die anonyme Veröffentlichung von geheimen Dokumenten? Und wem kann ich trauen? Paul liegt das schwer im Magen. Er hat auf lesenswerte Quellen im Internet hingewiesen. Nina bleibt pessimistisch, solange die Menschen keine Konsequenzen aus den Informationen, die sie erhalten, ziehen: »Was bewirken die Enthüllungen wirklich? Ein kurzweiliges Entsetzen, sonst nichts.« nov definiert das als die Fiktionalisierung von Nachrichten: Sie haben keine Rückkopplung mehr an die Lebenswelt des Menschen. Man könnte es auch die Fiktionalisierung des Menschen nennen, der in einem Theaterparkett sitzt, ohne die Möglichkeit zu haben, in das Geschehen auf der Bühne einzugreifen. Hier sind wir beim Gegenteil aller Nachhaltigkeit angelangt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Cybermoral mit Pfiff gibt Fragen zu den Schiedsplattformen im Internet auf. Was bringt die anonyme Veröffentlichung von geheimen Dokumenten? Und wem kann ich trauen? Paul liegt das schwer im Magen. Er hat auf lesenswerte Quellen im Internet hingewiesen. Nina bleibt pessimistisch, solange die Menschen keine Konsequenzen aus den Informationen, die sie erhalten, ziehen: »Was bewirken die Enthüllungen wirklich? Ein kurzweiliges Entsetzen, sonst nichts.« nov definiert das als die Fiktionalisierung von Nachrichten: Sie haben keine Rückkopplung mehr an die Lebenswelt des Menschen. Man könnte es auch die Fiktionalisierung des Menschen nennen, der in einem Theaterparkett sitzt, ohne die Möglichkeit zu haben, in das Geschehen auf der Bühne einzugreifen. Hier sind wir beim Gegenteil aller Nachhaltigkeit angelangt. [...]</p>
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		<title>Von: nov</title>
		<link>http://www.hyperbaustelle.de/u-blog/2010/07/27/2110-cybermoral-mit-pfiff/comment-page-1/#comment-1664</link>
		<dc:creator>nov</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 12:49:42 +0000</pubDate>
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		<description>In der Demokratie heißt es, Mehrheiten durch gezielte Information gewinnen. Das funktioniert theoretisch über das Netz, indem man möglichst viele Menschen informiert und überzeugt, entsprechend zu handeln. Bleibt es dabei, dass keiner das Info-Ding aus dem Netz und den Medien mit seinem eigenen Ding zusammenbringt, wird nicht viel passieren. Außer dass wir uns durch Kommunikationsriten narkotisieren oder Geschäfte mit Informationen machen, die lediglich konsumiert werden sollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Demokratie heißt es, Mehrheiten durch gezielte Information gewinnen. Das funktioniert theoretisch über das Netz, indem man möglichst viele Menschen informiert und überzeugt, entsprechend zu handeln. Bleibt es dabei, dass keiner das Info-Ding aus dem Netz und den Medien mit seinem eigenen Ding zusammenbringt, wird nicht viel passieren. Außer dass wir uns durch Kommunikationsriten narkotisieren oder Geschäfte mit Informationen machen, die lediglich konsumiert werden sollen.</p>
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		<title>Von: nina</title>
		<link>http://www.hyperbaustelle.de/u-blog/2010/07/27/2110-cybermoral-mit-pfiff/comment-page-1/#comment-1632</link>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 13:57:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ urb: Es wird auch die Medienmacht von Wikileaks erwähnt. Die Verlogenheit der Menschen ist der wahre Grund des Übels. Es geht immer um die Macht, Ruhm und die Gewinne. Was bewirken die Enthüllungen wirklich? Ein kurzweiliges Entsetzen, sonst nichts.

Die innere Einstellung der Sicherheitsexperten zu den Jugendlichen, die nur Spaß haben wollen, ist denke ich auch ein Beitrag zu dem Unglück in Duisburg.

Die Vorstellungskraft unserer Gehirne ist durchaus in der Lage, Aggressionen und deren Folgen von Gewaltlosigkeit zu unterscheiden, aber die Willenskraft ist noch nicht so weit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ urb: Es wird auch die Medienmacht von Wikileaks erwähnt. Die Verlogenheit der Menschen ist der wahre Grund des Übels. Es geht immer um die Macht, Ruhm und die Gewinne. Was bewirken die Enthüllungen wirklich? Ein kurzweiliges Entsetzen, sonst nichts.</p>
<p>Die innere Einstellung der Sicherheitsexperten zu den Jugendlichen, die nur Spaß haben wollen, ist denke ich auch ein Beitrag zu dem Unglück in Duisburg.</p>
<p>Die Vorstellungskraft unserer Gehirne ist durchaus in der Lage, Aggressionen und deren Folgen von Gewaltlosigkeit zu unterscheiden, aber die Willenskraft ist noch nicht so weit.</p>
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		<title>Von: urb</title>
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		<dc:creator>urb</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:07:06 +0000</pubDate>
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		<description>@nina: Den Kriegen zusehen, wäre ja schon einmal ein Fortschritt. Bislang hält man sie am Schwelen und verdient kräftig an ihnen. Es wird leider ja nicht über ein erfülltes Leben, sondern darüber nachgedacht, wie einem die Unterstützung von Gewalt noch mehr Einfluss bringen könnte ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nina: Den Kriegen zusehen, wäre ja schon einmal ein Fortschritt. Bislang hält man sie am Schwelen und verdient kräftig an ihnen. Es wird leider ja nicht über ein erfülltes Leben, sondern darüber nachgedacht, wie einem die Unterstützung von Gewalt noch mehr Einfluss bringen könnte &#8230;</p>
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		<title>Von: nina</title>
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		<dc:creator>nina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:55:54 +0000</pubDate>
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		<description>Schade, dass Gewalt und Krieg in einhundert Jahren immer noch ein Thema sind!
Ich hoffe doch, dass der Mensch nicht mehr ohnmächtig den Kriegen zusehen wird, sondern ihnen vorbeugt, indem er sein Inneres auf einen empathischen statt einen rücksichtslosen Umgang mit den Mitmenschen und der Umwelt programmiert. Gelegentliches Nachdenken, welche gewaltlosen Umstände einem ein erfülltes Leben ermöglichen, ist schon heute ein guter Anfang.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass Gewalt und Krieg in einhundert Jahren immer noch ein Thema sind!<br />
Ich hoffe doch, dass der Mensch nicht mehr ohnmächtig den Kriegen zusehen wird, sondern ihnen vorbeugt, indem er sein Inneres auf einen empathischen statt einen rücksichtslosen Umgang mit den Mitmenschen und der Umwelt programmiert. Gelegentliches Nachdenken, welche gewaltlosen Umstände einem ein erfülltes Leben ermöglichen, ist schon heute ein guter Anfang.</p>
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		<title>Von: paul</title>
		<link>http://www.hyperbaustelle.de/u-blog/2010/07/27/2110-cybermoral-mit-pfiff/comment-page-1/#comment-1593</link>
		<dc:creator>paul</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 07:51:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, es ist interessant, was wikileaks da veröffentlicht und wie es die Medien auf seine Seite gebracht hat. Warum das Ganze ein Desaster für den Spiegel geworden ist, darüber schreibt Fefe (http://blog.fefe.de/?ts=b2b37704) und F!xmbr (http://www.fixmbr.de/the-afghanistan-war-logs-ein-desaster-fuer-den-spiegel/), auch der Artikel im Freitag (http://www.freitag.de/politik/1029-nur-die-schlimmsten-befuerchtungen-werden-bestaetigt) und auf carta (http://carta.info/31210/afghanistan-protokolle-bestuerztende-gesamtschau-spiegel-desaster-und-die-medienmacht-von-wikileaks/) sind lesenswert. Der Spiegel als mittelmäßige Schülerzeitung mit Note 2+ und die Vertrauensproblematik, die Jeff Jarvis anspricht (http://www.buzzmachine.com/2010/07/26/what-if-there-are-no-secrets/), liegen mir bei dem Ganzen schwer im Magen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist interessant, was wikileaks da veröffentlicht und wie es die Medien auf seine Seite gebracht hat. Warum das Ganze ein Desaster für den Spiegel geworden ist, darüber schreibt Fefe (<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b2b37704" rel="nofollow">http://blog.fefe.de/?ts=b2b37704</a>) und F!xmbr (<a href="http://www.fixmbr.de/the-afghanistan-war-logs-ein-desaster-fuer-den-spiegel/" rel="nofollow">http://www.fixmbr.de/the-afghanistan-war-logs-ein-desaster-fuer-den-spiegel/</a>), auch der Artikel im Freitag (<a href="http://www.freitag.de/politik/1029-nur-die-schlimmsten-befuerchtungen-werden-bestaetigt" rel="nofollow">http://www.freitag.de/politik/1029-nur-die-schlimmsten-befuerchtungen-werden-bestaetigt</a>) und auf carta (<a href="http://carta.info/31210/afghanistan-protokolle-bestuerztende-gesamtschau-spiegel-desaster-und-die-medienmacht-von-wikileaks/" rel="nofollow">http://carta.info/31210/afghanistan-protokolle-bestuerztende-gesamtschau-spiegel-desaster-und-die-medienmacht-von-wikileaks/</a>) sind lesenswert. Der Spiegel als mittelmäßige Schülerzeitung mit Note 2+ und die Vertrauensproblematik, die Jeff Jarvis anspricht (<a href="http://www.buzzmachine.com/2010/07/26/what-if-there-are-no-secrets/" rel="nofollow">http://www.buzzmachine.com/2010/07/26/what-if-there-are-no-secrets/</a>), liegen mir bei dem Ganzen schwer im Magen.</p>
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