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	<title>Kommentare zu: 2110 &#8211; Aqua Babel</title>
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	<description>Utopie-Blog</description>
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		<title>Von: Hyperbaustelle &#187; Herbstwandel &#124; Utopie-Blog</title>
		<link>http://www.hyperbaustelle.de/u-blog/2010/06/16/2110-aqua-babel/comment-page-1/#comment-2120</link>
		<dc:creator>Hyperbaustelle &#187; Herbstwandel &#124; Utopie-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 08:53:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] vorne und hinten inzwischen etwas verändert: Am meisten wurde inzwischen auf Ruinen zugegriffen, Aqua Babel hat Partyholoschizophrenie auf Platz 10 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] vorne und hinten inzwischen etwas verändert: Am meisten wurde inzwischen auf Ruinen zugegriffen, Aqua Babel hat Partyholoschizophrenie auf Platz 10 [...]</p>
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		<title>Von: nina</title>
		<link>http://www.hyperbaustelle.de/u-blog/2010/06/16/2110-aqua-babel/comment-page-1/#comment-1031</link>
		<dc:creator>nina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 21:03:23 +0000</pubDate>
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		<description>das innere Meer... wunderschön, poetisch.... ich danke euch beiden..Liebe Grüße, nina</description>
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		<title>Von: urb</title>
		<link>http://www.hyperbaustelle.de/u-blog/2010/06/16/2110-aqua-babel/comment-page-1/#comment-1025</link>
		<dc:creator>urb</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 14:09:38 +0000</pubDate>
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		<description>Alle Achtung, Paul, gelernt ist gelernt! urb</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Achtung, Paul, gelernt ist gelernt! urb</p>
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		<title>Von: paul</title>
		<link>http://www.hyperbaustelle.de/u-blog/2010/06/16/2110-aqua-babel/comment-page-1/#comment-1021</link>
		<dc:creator>paul</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 10:44:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ok, ich hab&#039;s gespannt: Böhmen am Meer, das ist eine Anspielung auf die Bachmann und den utopischen Raum, den sie in ihrem Gedicht beschwört:

    Böhmen liegt am Meer

    Sind hierorts Häuser grün, tret ich noch in ein Haus.
    Sind hier die Brücken heil, geh ich auf gutem Grund.
    Ist Liebesmüh in alle Zeit verloren, verlier ich sie hier gern.
    Bin ich&#039;s nicht, ist es einer, der ist so gut wie ich.
    Grenzt hier ein Wort an mich, so laß ich&#039;s grenzen.
    Liegt Böhmen noch am Meer, glaub ich den Meeren wieder.
    Und glaub ich noch ans Meer, so hoffe ich auf Land.
    Bin ich&#039;s, so ist&#039;s ein jeder, der ist soviel wie ich.
    Ich will nichts mehr für mich. Ich will zugrunde gehn.
    Zugrund - das heißt zum Meer, dort find ich Böhmen wieder.
    Zugrund gerichtet, wach ich ruhig auf.
    Von Grund auf weiß ich jetzt, und ich bin unverloren.
    Kommt her, ihr Böhmen alle, Seefahrer, Hafenhuren und Schiffe
    unverankert. Wollt ihr nicht böhmisch sein, Illyrer, Veroneser,
    und Venezianer alle. Spielt die Komödien, die lachen machen

    Und die zum Weinen sind. Und irrt euch hundertmal,
    wie ich mich irrte und Proben nie bestand,
    doch hab ich sie bestanden, ein um das andre Mal.

    Wie Böhmen sie bestand und eines schönen Tags
    ans Meer begnadigt wurde und jetzt am Wasser liegt.

    Ich grenz noch an ein Wort und an ein andres Land,
    ich grenz, wie wenig auch an alles inner mehr,
    ein Böhme, ein Vagant, der nichts hat, den nichts hält,
    begabt nur noch, vom Meer, das strittig ist, Land meiner Wahl zu sehen.

(zitiert nach: Ingeborg Bachmann, Letzte, unveröffentlichte Gedichte, Entwürfe und Fassungen. Hrsg. v. Hans Höller, Frankfurt/M. 1998, S. 117)

Gruß Paul</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, ich hab&#8217;s gespannt: Böhmen am Meer, das ist eine Anspielung auf die Bachmann und den utopischen Raum, den sie in ihrem Gedicht beschwört:</p>
<p>    Böhmen liegt am Meer</p>
<p>    Sind hierorts Häuser grün, tret ich noch in ein Haus.<br />
    Sind hier die Brücken heil, geh ich auf gutem Grund.<br />
    Ist Liebesmüh in alle Zeit verloren, verlier ich sie hier gern.<br />
    Bin ich&#8217;s nicht, ist es einer, der ist so gut wie ich.<br />
    Grenzt hier ein Wort an mich, so laß ich&#8217;s grenzen.<br />
    Liegt Böhmen noch am Meer, glaub ich den Meeren wieder.<br />
    Und glaub ich noch ans Meer, so hoffe ich auf Land.<br />
    Bin ich&#8217;s, so ist&#8217;s ein jeder, der ist soviel wie ich.<br />
    Ich will nichts mehr für mich. Ich will zugrunde gehn.<br />
    Zugrund &#8211; das heißt zum Meer, dort find ich Böhmen wieder.<br />
    Zugrund gerichtet, wach ich ruhig auf.<br />
    Von Grund auf weiß ich jetzt, und ich bin unverloren.<br />
    Kommt her, ihr Böhmen alle, Seefahrer, Hafenhuren und Schiffe<br />
    unverankert. Wollt ihr nicht böhmisch sein, Illyrer, Veroneser,<br />
    und Venezianer alle. Spielt die Komödien, die lachen machen</p>
<p>    Und die zum Weinen sind. Und irrt euch hundertmal,<br />
    wie ich mich irrte und Proben nie bestand,<br />
    doch hab ich sie bestanden, ein um das andre Mal.</p>
<p>    Wie Böhmen sie bestand und eines schönen Tags<br />
    ans Meer begnadigt wurde und jetzt am Wasser liegt.</p>
<p>    Ich grenz noch an ein Wort und an ein andres Land,<br />
    ich grenz, wie wenig auch an alles inner mehr,<br />
    ein Böhme, ein Vagant, der nichts hat, den nichts hält,<br />
    begabt nur noch, vom Meer, das strittig ist, Land meiner Wahl zu sehen.</p>
<p>(zitiert nach: Ingeborg Bachmann, Letzte, unveröffentlichte Gedichte, Entwürfe und Fassungen. Hrsg. v. Hans Höller, Frankfurt/M. 1998, S. 117)</p>
<p>Gruß Paul</p>
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